26
Apr
Mirah Kosmala, Rezeptionistin im Hotel Gstaaderhof

Wie ist das so an der Rezeption? Ein Interview.

 

Wie ist das so an der Hotel-Rezeption? Warum wählt «man» diese Karriere und wie erleben YourGstaad-Mitarbeitende ihre Arbeit? Heute beantwortet Mirah Kosmala aus dem Hotel Gstaaderhof diese Fragen:

Liebe Mirah, was sind Deine Aufgaben an der Reception?
Als Rezeptionistin begrüsse ich die Gäste, führe den Check-in und Check-out durch, bereite die Rechnungen vor und mache die Zahlungen.
Reservationen von Gästen nehme ich per Telefon, E-Mail oder auch direkt an der Rezeption an.
An der Rezeption bin ich sozusagen die Ansprechperson für alle Fragen, für Auskünfte oder für Probleme – ich repräsentiere das Hotel gegenüber den Gästen.

Hast Du auch noch andere Aufgabenbereiche?
Weil ich Französisch als Muttersprache mitbringe, sorge ich in unserem Rezeptionsteam dafür, dass unsere Vorlagen oder andere Korrespondenzen korrekt ins Französische übersetzt oder geschrieben sind. Ansonsten sehe ich meine Aufgabe auch darin, meine Lebensfreude mitzuteilen.

Wie sieht Dein typischer Arbeitstag aus?
Dank unserer Gäste ist kein Arbeitstag wie der andere an der Rezeption! Wenn ich aber einen typischen Arbeitstag beschreiben sollte, wäre es auf jeden Fall ein dynamischer Tag, wo wir die ganze Zeit die Sprache wechseln, um mit den Gästen aber auch zwischen Kollegen zu kommunizieren, als auch ein Tag, wo wir schnell von einer Aufgabe zur anderen springen müssen.

Wolltest Du denn schon immer in der Hotellerie arbeiten?
Meine Mutter hat jahrelang als Rezeptionistin gearbeitet, mein Vater ist Chefkoch, und meine Schwester ist Chef Patissière. Da dachte ich, ich sollte dann auch endlich in der Hotellerie arbeiten…

Warum hast Du Dich für die Arbeit an der Rezeption entschieden? Was macht diese Arbeit besonders?
Ich habe schon in vielen verschiedenen Bereichen gearbeitet: im Showgeschäft, als Journalistin, Übersetzerin, Lehrerin, usw, doch nur in der Hotellerie erlebe ich diese Mischung aus so vielen Tätigkeiten und Aufgaben. Ich liebe es, mich mit Menschen zu unterhalten, zu reisen, neue Sprache zu lernen, zu schreiben, und als Rezeptionistin kann man all das machen.

Was liebst Du an Deinem Job?
Am meistens liebe ich den Kontakt mit den Gästen, man lernt dadurch sehr viel.

Was ist die grösste Herausforderung für Dich?
Meine grösste Herausforderung hier ist auf jeden Fall den Schweizer Dialekt zu verstehen! Es kommt aber langsam voran… 😅

Hast Du schon in anderen Hotels an der Rezeption gearbeitet? Wo hast Du gelernt?
Ich habe in Paris und in der Bretagne schon als Rezeptionistin gearbeitet. Erstmal habe ich in Paris im Hotel Montmartre mit meiner Mutter gelernt und dann später im Hotel Abalys in Brest. Daneben habe ich eine Empfangs- und Rezeptionsausbildung in Brest absolviert.

Hast Du ein Vorbild?
Meine Mutter ist mein Vorbild als Rezeptionistin.

Welche persönlichen Eigenschaften braucht es, um an der Rezeption nicht nur zu arbeiten, sondern auch glücklich zu arbeiten?
Man sollte auf jeden Fall offen, sehr sozial orientiert, flexibel und dynamisch sein, als auch Geduld haben.

Welche Tipps hast Du für künftige Rezeptionist*innen in Gstaad? Welche Vorzüge hat Gstaad für Dich als Arbeitsort?
Ich würde empfehlen, die Umgebung zu entdecken, mit den Menschen sprechen, Gstaad hat wirklich sehr viel anzubieten!
Ich bin sehr gern in Gstaad, da ich viel wandern als auch klettern gehe oder z.B Snowboard fahre. Ich finde Gstaad und das ganze Gebiet ein Traum, wenn man die Natur so liebt und entdecken will.

Was sind Deine Pläne für die Zukunft?
Hoffentlich noch mehr Sprachen lernen und andere Teile der Welt entdecken!

 

Danke für das Interview, liebe Mirah!